Sie schaut mich an – vollständiges Originalkunstwerk von Elisabeth Suter, Frauenporträt vor rissiger Mauer

Sie schaut mich an · Originalwerk von Elisabeth Suter

BILDGESCHICHTE · VISUAL STORYTELLING

Sie schaut mich an – Schönheit, Selbstbild und der Blick auf uns selbst

Elisabeth Suter · 2025 · Acrylmalerei · 60 × 60 cm

Ein Blick kann mehr auslösen als viele Worte.

In meiner Bildgeschichte „Sie schaut mich an“ geht es um Schönheit, Selbstbild und um die Frage, wie streng wir manchmal mit uns selbst sind. Die Frau blickt uns still entgegen – verletzlich und zugleich stark.

Hinter ihr liegt eine Wand voller Risse. Gerade darin steckt für mich ein wichtiger Gedanke: Auch dort kann Licht sichtbar werden, wo nicht alles glatt und vollkommen ist.

Die Geschichte hinter ihrem Blick

Im Video erzähle ich, was mich an diesem Blick beschäftigt und warum die Risse hinter der Frau für die Geschichte so wichtig sind. Der Film ist der eigentliche Mittelpunkt dieser Bildgeschichte – die Gedanken darunter sollen ihn nicht wiederholen, sondern weiterführen.

Wenn der Blick auf uns selbst strenger wird

Mich beschäftigt, wie schnell wir bei uns selbst zuerst das sehen, was wir verändern möchten. Ein Detail wird plötzlich groß, ein Vergleich bleibt im Kopf – und manches, was uns eigentlich ausmacht, rückt in den Hintergrund.

Der Blick in diesem Bild lässt sich für mich deshalb nicht eindeutig festlegen. Ist er traurig? Nachdenklich? Stark? Verletzlich? Vielleicht liegt gerade darin seine Wirkung: Er lässt Raum, statt eine fertige Antwort vorzugeben.

Vielleicht müssen wir nicht zuerst nach Perfektion suchen, um Schönheit zu sehen. Manchmal erzählen gerade Ausdruck, Verletzlichkeit und Stärke viel mehr.

Risse, die nicht versteckt werden müssen

Die graue, rissige Fläche hinter dem Gesicht ist mehr als nur Hintergrund. Sie steht in einem deutlichen Gegensatz zu den warmen Farben und zum Licht im Gesicht.

In der Bildgeschichte werden diese Risse zu einem Zeichen dafür, dass Unvollkommenheit nicht einfach etwas ist, das verschwinden muss. Durch einen Riss kann auch etwas sichtbar werden, das vorher verborgen war.

Genau dieser Gedanke verbindet das Äußere des Bildes mit der Frage nach unserem eigenen Selbstbild.

Sie schaut mich an – Raumdarstellung des Originalkunstwerks von Elisabeth Suter

Was bleibt, wenn wir aufhören zu vergleichen?

Vielleicht verändert sich unser Blick schon dann, wenn wir einen Moment lang nicht danach suchen, was besser, glatter oder perfekter sein könnte.

„Sie schaut mich an“ lässt diese Frage offen. Und genau deshalb darf jeder Mensch in ihrem Blick etwas Eigenes entdecken.

Künstlerin Elisabeth Suter mit großem Pinsel und Logo des Kunst Ateliers Elisabeth Suter

Elisabeth Suter
Visual Storytelling Artist

In meinen Bildgeschichten geht es mir nicht darum, ein Werk vollständig zu erklären. Mich interessiert, welche Gedanken und Gefühle hinter einem Bild liegen – und was davon beim Betrachten weiterlebt.

In KUNST and MORE nehme ich dich mit hinter meine Werke und ihre Geschichten.

Meine Kunst macht Gefühle sichtbar.

Was löst ihr Blick bei dir aus? Und verändert sich dein Eindruck, wenn du die Risse und das Licht hinter ihr mit einbeziehst? Schreib mir gern, was du in diesem Bild entdeckst.

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