Zwischen Glut und Stille 3Originalgemäldevon Elisabeth Suter80 × 100 cm | Acrylmalerei | 2025

2.490,00 €

Zwischen Glut und Stille 3 verbindet starke Flächen in Ocker, Rot, Grau, Schwarz und Weiß zu einer klaren, modernen Ordnung. Schwarzer Querbalken und weißer Schwung setzen Rhythmus und führen den Blick durch die Komposition. Ein Original für Räume, die Energie, Struktur und ruhige Präsenz ausstrahlen dürfen.

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Zwischen Glut und Stille 3

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Zwischen Glut und Stille 3 – Ordnung, die Energie trägt

Ein mutiger Schnitt ordnet Wärme und Ruhe. Zwischen Glut und Stille 3 (2025) gehört zur Inspirierenden Kunst und spannt einen klaren Dialog zwischen großen Farbflächen. Ocker glüht wie spätes Sonnenlicht, Rot pulsiert daneben, während Schwarz den Rahmen hält. Dazwischen kühlt Mittelgrau angenehm und sammelt den Blick. Das Licht fällt matt über die Oberfläche, zugleich blitzen an Kanten dezente Glanzpunkte auf – ein Wechsel, der Auge und Raum wach macht. Die Temperatur wirkt ausgewogen: warm in den oberen Feldern, kühler im unteren Bereich. So stärkt das Bild Gespräche, fokussiert Entscheidungen und beruhigt dennoch die Atmosphäre. Zwischen Glut und Stille 3 bringt Haltung in den Raum – präsent, aber nicht laut.

Beim Näherkommen spricht die Oberfläche. Spachtelspuren liegen samtig unter der Hand, an manchen Rändern zeigen sich raue Partikel, die wie kleine Inseln greifen. Ein tiefes Schwarz kreuzt die Komposition horizontal; darüber zieht eine weiße Linie als freier Schwung – eine Notation, die Flächen verknüpft und Wege aufzeigt. In zwei Zonen schimmern feine Kreisbögen, als würden sie einen stillen Nachhall der Bewegung eintragen. Diese Details setzen Klarheit: Linien führen, Farbfelder antworten, Kanten geben Takt. Dadurch entsteht Ordnung, die verbindet und klärt.

Die künstlerische Vision von Elisabeth Suter

Ich wollte Wärme und Konzentration miteinander verschrauben. Deshalb setze ich Ocker und Rot bewusst neben das ruhige Grau, eingefasst von Schwarz. Ich schichte mit Spachtel, ziehe Farbkörper wieder zurück und lasse an bestimmten Stellen die Körnung stehen – sie gibt Halt. Den weißen Schwung ziehe ich am Ende in einem Zug; er vernetzt alles, wie eine Handschrift über dem Geschehen. Unerwartet blieben die konzentrischen Bögen sichtbar. Ihr leises Relief im Licht fühlte sich stimmig an – also durften sie bleiben.

Farbpsychologie – sanfte Kontraste mit klarer Botschaft

Das Ocker schenkt Zugehörigkeit und eröffnet Gespräch – ein gastlicher Ton, der Empfang und Essbereich zugleich wärmt. Das satte Rot gibt Antrieb; es macht präsent und unterstützt Entscheidungen in Meeting- oder Kreativzonen. Mittelgrau ordnet Gedanken, kühlt die Temperatur und gibt Priorität – ideal in Arbeitsbereichen oder im Homeoffice. Schwarz stabilisiert, rahmt und schafft Tiefe, wodurch Professionalität entsteht. Weiß klärt Übergänge, bringt Licht und vergrößert visuell die Fläche. In dieser Rollenverteilung – Anker (Schwarz), Brücke (Grau/Weiß), Akzent (Rot) und Ruhepol (Ocker) – entsteht eine stimmige Farbchoreografie, die Energie bündelt und Räume sortiert.

Eine kleine Geschichte hinter dem Motiv

Spätes Atelierlicht, die Wand ist kühl. Ich lege Rot breit an, daneben Ocker, darunter das samtene Grau. Ein schwarzer Riegel hält die Komposition, doch erst der weiße Schwung verbindet alles zu einer Linie, die weiterführt. So finden Form und Farbe zueinander – entschieden, freundlich, offen.

Einladung zur Reflexion

Wohin zieht dich der erste Blick – zur weißen Linie oder zum roten Feld?
Braucht dein Raum gerade mehr Antrieb oder mehr Sammlung?
Welche Gespräche könnten an diesem ruhigen Kreuzungspunkt leichter beginnen?

Originalkunstwerk Zwischen Glut und Stille 3
Originalkunstwerk Zwischen Glut und Stille 3