Am BachOriginalgemäldevon Elisabeth Suter50 × 100 cm | Acrylmalerei | 2026

2.290,00 €

Am Bach verbindet die Geschichte von Götzis mit moderner Eleganz und einem feinen Augenzwinkern. Die selbstbewusste Frau, das Jonas-Schlössle und der Schriftzug in der Sonnenbrille laden dazu ein, das Vertraute neu zu entdecken. Ein handgemaltes Unikat für Räume, die Kunst mit Geschichte und Persönlichkeit verbinden möchten.

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Am Bach

Götzis, Heimat und neue Perspektiven

„Götzis – Kunst am Bach“ ist für mich ein sehr persönliches Werk. Götzis ist der Ort, an dem ich lebe, mein vertrautes Umfeld und ein Stück Heimat. Mich fasziniert, wie hier Geschichte und heutiges Kulturleben aufeinandertreffen.

Mit diesem Bild wollte ich aber keine klassische Ansicht von Götzis malen. Mich interessierte vielmehr meine eigene Wahrnehmung dieses Ortes. Das Historische, das Moderne, Kunst, Kultur und eine gewisse Eleganz sollten sich ganz selbstverständlich miteinander verbinden.

Die elegante Frau im Vordergrund bringt dabei bewusst etwas Mondänes ins Bild. Dieser kleine Gegensatz gefällt mir: ein historisches Schlössle, ein überschaubarer Ort – und davor eine selbstbewusste, kultivierte Frau mit großer Sonnenbrille.

Für mich steckt darin auch ein Gedanke, den ich mit einem Augenzwinkern sehe: Ein kleines Dorf muss nicht klein denken.

Kunst und Kultur können einem Ort eine besondere Lebendigkeit geben. Sie bringen Menschen zusammen, öffnen neue Blickwinkel und lassen uns manchmal sogar das Vertraute neu entdecken. Genau dieses Gefühl wollte ich in meinem Bild sichtbar machen.

Was ist auf dem Kunstwerk zu sehen?

Im Vordergrund steht eine elegante Frau. Sie trägt einen großen weißen Hut und eine dunkle Sonnenbrille. Ihr Gesicht ist teilweise verdeckt, während der kräftig rote Mund einen klaren Akzent setzt.

Die Frau wirkt ruhig und selbstbewusst. Ihre Haltung und ihr Erscheinungsbild haben etwas Kultiviertes und gleichzeitig Lässiges.

Ein wesentliches Detail befindet sich in ihrer Sonnenbrille: In den Gläsern erscheint der Schriftzug „AM BACH“. Er ist nicht nur Gestaltungselement, sondern wird zum Teil der Geschichte.

Hinter der Frau ist das Jonas-Schlössle zu erkennen. Die Architektur bleibt sichtbar, ist jedoch bewusst zurückgenommen. Einzelne Konturen sind klar gesetzt, andere Bereiche lösen sich weich in der Malerei auf.

Die schlanke Komposition im Hochformat verstärkt die Präsenz der Frau. Figur und Architektur stehen nicht getrennt nebeneinander, sondern gehen durch die fließende Malweise eine Verbindung ein.

Symbolik und Bildsprache

In diesem Werk treffen für mich Geschichte und Gegenwart aufeinander.

Das Jonas-Schlössle steht für Geschichte, Beständigkeit und die Identität eines Ortes. Die Frau dagegen bringt Gegenwart, Eleganz und eine moderne Haltung ins Bild. Sie steht nicht außerhalb dieser historischen Umgebung – sie wird ein Teil davon.

Besonders wichtig ist mir die Sonnenbrille. Durch den Schriftzug „AM BACH“ bekommt das Sehen selbst eine Bedeutung. Die Frau betrachtet ihre Umgebung gewissermaßen durch die Kultur – und gleichzeitig wird KUNST AM BACH für den Betrachter sichtbar.

So entsteht eine Bildsprache, die nicht alles unmittelbar erklärt. Kleine Hinweise verbinden sich erst beim genaueren Hinsehen.

Das entspricht auch meiner Art zu malen. Gegenständliche Elemente geben einen ersten Zugang zum Bild, während abstrakte und offene Bereiche Raum für eigene Gedanken lassen.

Farben, Motive und Wirkung auf Mensch und Raum

Die Farbgebung ist bewusst zurückhaltend. Beige, helles Braun, Weiß und verschiedene Grüntöne bestimmen die Grundstimmung. Sie lassen das Werk ruhig, natürlich und harmonisch wirken und schaffen gleichzeitig eine Verbindung zur historischen Architektur.

Das viele Weiß bringt Leichtigkeit und Klarheit ins Bild. Besonders der große helle Hut gibt der Frauenfigur Präsenz, ohne schwer zu wirken.

Dazu stehen wenige, aber gezielt eingesetzte Akzente in Pink und Rot. Der rote Mund zieht den Blick unmittelbar an und bringt Wärme, Ausdruck und Selbstbewusstsein in die ansonsten ruhige Farbwelt. Schwarz und dunklere Partien setzen Kontraste und geben der Komposition Tiefe und Halt.

Mit seinen 50 × 100 cm besitzt das Werk eine schlanke, aufstrebende Wirkung. Das Hochformat und die elegante Figur geben ihm Präsenz im Raum, während die helle und weich fließende Farbgestaltung eine ruhige Atmosphäre bewahrt.

Das Bild kann aus der Entfernung zunächst elegant und harmonisch wirken. Beim Näherkommen werden die Architektur, die Schrift in der Brille und damit die eigentliche Geschichte des Werkes deutlicher.

Besonderheiten des Kunstwerks

Das Besondere an „Götzis – Kunst am Bach“ ist die Verbindung meiner persönlichen Geschichte mit einem realen Ort. Das historische Jonas-Schlössle trifft auf eine moderne, elegante Frauenfigur. Der Schriftzug „AM BACH“ in den Brillengläsern verbindet Kunst, Kultur und meinen Lebensort auf spielerische Weise. Gegenständliche Motive und abstrakte, fließende Elemente vereinen sich dabei zu meiner eigenen künstlerischen Bildsprache.

Wohnraum ohne Kunstwerk – Vergleichsansicht zu „Am Bach“ von Elisabeth Suter
Wohnraum mit Originalkunstwerk „Am Bach“ von Elisabeth Suter